Der „indische Ginseng“
Ashwagandha hat im Ayurveda eine große Bedeutung und gehört zu den am häufigsten genutzten Heilpflanzen, da ihm sehr vielseitige Eigenschaften nachgesagt werden und es aus Erfahrung gut verträglich ist. Der Name Ashwagandha (Sanskrit) lässt sich als „Geruch des Pferdes“ übersetzen, was auf den Geruch der unreifen Wurzel zurückzuführen ist.
Der traditionelle Ayurveda beschreibt Ashwagandha als sehr nährend und aufbauend und zählt ihn dank seiner positiven Eigenschaften zu den Rasayanas (ayurvedische Verjüngungsmittel). Es soll Entzündungen hemmen, den Körper, die Muskeln und das Nervensystem stärken und wird zudem als Aphrodisiakum eingesetzt. Außerdem hat es sich bei Stress bewährt, da Ashwagandha Ruhe schenkt und Schlaf sowie Regeneration fördern soll.
Im Ayurveda findet die Wurzel der Pflanze Verwendung, die in Form von Tabletten, Pulver (Churna) oder als Kräuterwein eingesetzt wird.
Ashwagandha gleicht Vata und Kapha aus und wirkt neutral auf Pitta.
Wir empfehlen, die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln zuerst mit einem Ayurveda Mediziner abzusprechen.