Kleines Lexikon der Heilpflanzen & Gewürze: Chili

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Chili (Sanskrit: Lanka)

Chili ist ein weltweit beliebtes Gewürz, wenn es um das Schärfen von Speisen geht. Ursprünglich aus Mexiko kommend, ist dieser ‚Scharfmacher‘ vor allem aus der asiatischen Küche nicht mehr wegzudenken.

Auch der Ayurveda schreibt Chili scharfe und heiße (erhitzende) Eigenschaften zu, weswegen er besonders bei Erkältungen, Entzündungen im Rachenraum und Appetitlosigkeit verwendet wird. Wer unter Gastritis oder anderen Entzündungen des Magen-Darm-Traktes sowie an mit übermäßiger Hitze verbundenen Krankheiten, wie z.B. Migräne, leidet, sollte dieses Gewürz vermeiden.
Frischer sowie getrockneter Chili wirken laut Ayurveda schweißtreibend, antibakteriell, antiseptisch und stimulieren das Verdauungsfeuer Agni, wodurch schwere Speisen leichter verdaut werden können.
Äußerlich wird Chili traditionell bei Insektenstichen und rheumatischen Schmerzen eingesetzt.

Meist reicht schon eine kleine Prise des Gewürzes, um die wärmende Wirkung zu entfalten. Wer es mal mit dem Chili übertrieben hat, kann der Schärfe mit Ghee, Milch oder Buttermilch entgegenwirken.

Chili senkt Kapha stark, wirkt durch die Wärme Vata-reduzierend, erhöht jedoch die Trockenheit im Körper und regt Pitta stark an.

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Kategorie Hausmittel
Sumudu Weeramundage

Herr Weeramundage stammt aus Sri Lanka und hat den Ayurveda als ganzheitliche Lebensweise von klein auf kennengelernt. Nach seinem College-Abschluss machte er zunächst eine Ausbildung zum Restaurantfachmann und absolvierte anschließend eine Fortbildung zum Ayurveda-Koch. Seit 2010 bringt er seine Erfahrungen in die Ayurveda Parkschlösschen-Küche mit ein.

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