Ayurvedisch Entgiften – Der wöchentliche Flüssigkeitstag

Geschrieben von:  |  Kategorie: Tipps für den Alltag |  Schlagwörter: , , , , , , ,
15.02.2015
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Flüssigkeitstag_Ayurveda Parkschloesschen

Eine regelmäßige Entschlackung und eine gute Verdauung halten den Körper jung und beugen Erkrankungen vor.

Unsere Nahrung wird mit Hilfe des Verdauungsfeuers Agni verdaut. Wenn Agni nicht optimal arbeitet, entstehen die Stoffwechselschlacke Ama, was wörtlich übersetzt “Unverdautes” bedeutet. Ama ist wie eine klebrige Masse, die in feinen Kanälchen verstopft und die Organe und Gewebe verschlackt. Deshalb wird Ama im Ayurveda als eine der wichtigsten Ursachen von Krankheiten verstanden. Im Frühstadium erkannt, kann Ama mit verdauungsfördernden Maßnahmen und leichter Kost abgebaut werden.
Vor allem im Winter erhöht sich das Verlangen nach schweren, fettigen und warmen Speisen, wodurch sich auch schneller Ama vermehrt. Deswegen ist es im Frühjahr besonders wichtig, seinen Körper zu entgiften. Der Ayurveda empfiehlt hier verschiedene Entschlackungs-Kuren, wie z.B. den wöchentlichen Flüssigkeitstag.

Richten Sie sich einmal in der Woche einen Flüssigkeitstag ein.
Ernähren Sie sich an diesem Tag ausschließlich von flüssiger Nahrung, wie frisch gepressten Obstsäften (nicht abends) und Gemüsesäften (aus Karotten und roten Beeten), Suppen, Kräutertees und heißem, abgekochtem Wasser. Sie sollten nie hungrig sein!


Fasten-Empfehlungen für Menschen mit Vata-, Pitta- und Kapha-Konstitutionen finden Sie hier:
>> Vata
>> Pitta
>> Kapha

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Author Über den Autor:

Dr. med. Gerd Bigus

Facharzt für Anästhesiologie, Arzt für Naturheilverfahren und Homöopathie, mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Ayurvedische Medizin

Nach Medizinstudium und Promotion bildete sich Dr. Bigus zunächst in Naturheilverfahren, Schmerztherapie und Homöopathie fort. 1997 gründete er sein erstes, eigenes Ayurveda-Institut und praktizierte anschließend in mehreren privatärztlichen Praxen und Instituten. Eine Weiterbildung zum Ayurveda-Therapeuten rundet sein tiefes medizinisches und therapeutisches Wissen ab. Seit Mai 2010 gehört Dr. Bigus zum Mediziner Team des Parkschlösschens.

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